Stark im Leben durch Prävention und Information

Neben unendlichen Möglichkeiten bietet die Lebenswelt der Kinder auch einige Gefahren, für die sie sensibilisiert und gestärkt werden müssen. Zu diesem Zweck fanden in den letzten Wochen zwei Projekte statt. Einmal war die Polizeipuppenbühne zu Gast in unserer Schule. Diese spielte für die erste und zweite Klasse das Stück “Piet und der Straßenexperte”, in dem die Kinder auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht worden sind.

Für die 3. und 4. Klassen ging es um das Thema Verhalten im Internet und insbesondere das preisgeben eigener Daten. So wurde herausgearbeitet, dass beim Besuchen von Internetseiten, insbesondere in sozialen Netzwerken oder auf Spieleseiten, ein Benutzername wichtig ist, der gar nichts mit dem Kind zu tun hat (z.B. Blaue Libelle o.ä.). Ebenso wichtig ist eine email Adresse, die keine Rückschlüsse auf Alter und Geschlecht des Users zulässt (z.B. blauelibelle@gmx.de). Außerdem haben die Kinder erarbeitet, dass das Verschicken von Bildern immer ein Risiko ist und deshalb lieber vermieden werden sollte. Besonders wichtig: Niemals mit jemandem Treffen, den man nur übers Internet kennt!!

Hierbei spielen die Eltern eine besondere Rolle. Einmal als Kontrollinstanz, aber vor allem auch als Vertrauensperson, die die Kinder in ihre Internetaktivitäten einweihen.

In diesem Zusammenhang noch ein interessanter Link zum Thema In-App-Käufe:   http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Handy-Kinder-In-App-Kaeufe-Abofallen-Schutz-10070815.html

Neben diesem Projekt wurde auch das Projekt “Mein Körper gehört mir” wieder in der Schule gestartet. Dabei wurden den SchülerInnen in Theatersequenzen Szenen vorgespielt, in denen Kinder von Erwachsenen in unangenehme und beängstigende Situationen gebracht wurden. Hier werden die Kinder bestärkt ihr “Nein – Gefühl” durch lautes Rufen zu äußern und sich bei anderen Erwachsenen Hilfe zu suchen.

Außerdem wurden den Kindern die drei Fragen vorgestellt, die es zu beachten gilt, wenn man entscheidet mit jemandem mitzugehen oder woanders zu spielen. Wenn man eine der Fragen mit Nein beantworten muss, muss man zunächst einen vertrauten Erwachsenen um Rat fragen. Die drei Fragen lauten:

Habe ich ein Ja- oder ein Nein Gefühl? Wissen meine Eltern wo ich bin? Bekomme ich Hilfe, wenn ich sie brauche?

Falls kein Erwachsener als Hilfe zur Seite steht, können die Kinder sich sich Rat bei der “Nummer gegen Kummer” holen. Die Telefonnumer lautet: 0800 1110333

Unter der Seite www.meinkoerpergehoertmir.de gibt es weitere Informationen über das Projekt.

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